Wir hätten es auch nicht gedacht, dass diese „Sache“ so bunt werden kann. Wir haben Farben erhalten, für deren Farbigkeit gar kein Wort vorhanden ist oder haben Sie schon einmal von einem graulila, schweinchenrosa oder hellgrünolive gehört? Wir nun schon und wir waren allesamt fasziniert davon, dass man so einfach bunte „Welten“ schaffen kann.
Während mehrerer Nachmittage trafen sich die fleißigen Chemiker (Schülerinnen und Schüler der heutigen 6a zusammen mit Frau Bayer) und schälten Radieschen, zerquetschten Sauerkirschen und allerlei Beeren und kochten Tee. Sie extrahierten aus vielen verschiedenen Pflanzen die Farbstoffe.
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Dann wurden Proben verschiedener Alltagschemikalien dazugegeben und fertig war der beeindruckende Beitrag unserer Schule zum Jahr der Chemie: unsere Farbenringe.
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Schwierig wurde es dann noch bei der Anfertigung der Protokolle, denn wie soll man Namen für Farben finden, für die es eigentlich gar keine Worte gibt. Aber auch hier waren die 6. Klässler kreativ und wir konnten sehr wohl den Farbunterschied zwischen knallpink (Rote Bete-Farbe mit Mineralwasser), hellrotpink (Rote Bete-Farbe mit Weinsteinbackpulver), rosalila (…mit Hirschhornsalz) und tiefes lila (… mit Natron) erkennen und nach demokratischer Diskussion benennen. In diesem Farbenkreis erhielten wir aber auch rosa, rosarot, rot, dunkelrot, weinrot, tiefes weinrot, braunrot, …. . Es war nicht immer einfach und hat viel Spaß gemacht.
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Das Lob, die Urkunden und die Anerkennung der Jury haben uns natürlich sehr gefreut, am meisten Spaß und Freude hatten wir aber während der vielen Stunden des Experimentierens.
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Frau Kessler-Hauß, die Schulleiterin des Bergstraßen- Gymnasiums überreichte die Urkunden den jungen Forscherinnen und Forschern: Brauch, Cäcilia; Bräunlein, Sarah; Corell, Alina; Flemming, Til; Gieres, Michelle; Klump, Max; Machowski, Diana; Menges, Kyra; Möller, Paula; Raupp, Jenny; Ried, Raoul; Sagewitz, Julia; Schleser, Victoria, Stahl, Fabian; Veith, Jasmin; Wagner, Hannah.
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